DETAILS ZU EINEM TAGEBUCH

Zwischen den Einbänden eines Smythson-Tagebuchs.

Ein Smythson-Tagebuch ist mehr als die Summe seiner Seiten; die Tagebücher unserer heutigen Kollektion vereinen zwischen ihren Einbänden über ein Jahrhundert Tradition und Handwerkskunst. Seit Frank Smythson 1908 sein erstes Tagebuch schuf, haben sich diese altehrwürdigen Techniken bewährt und wurden von Generation zu Generation an erfahrene Handwerker weitergegeben.

Schlagen Sie ein Tagebuch auf, und Sie entdecken nach und nach die Details, die es so einzigartig machen – die unverwechselbaren blauen Seiten, die sorgfältig verarbeiteten, in Leder gebundenen Einbände und die Handwerkskunst, die Papier und Leder in einen Begleiter verwandelt, der die Erinnerungen und Momente eines gut geschriebenen Lebens festhält.

DAS PANAMA-TAGEBUCH VON 1908

Alles begann im Jahr 1908, als Frank Smythson den weltweit ersten tragbaren Terminkalender schuf: den „Panama“-Terminkalender. Als deutliche Abkehr von den sperrigen Schreibtischkalendern jener Zeit war der „Panama“ innovativ darauf ausgelegt, den Alltag zu begleiten – er ließ sich nahtlos in die Brusttasche eines Gentleman stecken, „ohne auch nur die geringste Beeinträchtigung zu verursachen“. Vor allem aber war es das erste Buch, für das außergewöhnlich leichtes Papier verwendet wurde, was den Weg für unser später ikonisches blaues „Featherweight“-Papier ebnete.

DIE ZEITUNG

Jedes Tagebuch beginnt mit Worten. Lange bevor auch nur eine einzige Seite gedruckt wird, verbringt unser Redaktionsteam Monate damit, jedes Detail auf den Seiten akribisch zu recherchieren, zu aktualisieren und zu überprüfen. Erst wenn dieser Inhalt freigegeben ist, werden die Druckplatten vorbereitet und die Worte zu Papier gebracht.

Unser in Schottland hergestelltes „Featherweight“-Papier ist exklusiv bei Smythson erhältlich. Mit nur 50 g/m² – der Hälfte des Gewichts von gewöhnlichem Papier – ist es außergewöhnlich dünn und dennoch bemerkenswert fest und so konzipiert, dass es Tinte wunderschön aufnimmt, ohne durchzuschlagen. Seine flüsterleichte Beschaffenheit erfordert höchste Präzision; das Bedrucken, das Einbringen von Wasserzeichen und das Falzen jedes einzelnen Blattes erfordern wahre Meisterschaft. Unsere Handwerker beschreiben es oft als „Faltnebel“.

Der Legende nach entstand der unverwechselbare Blauton des Papiers durch einen Zufall, als einmal ein Topf mit Tinte in den Zellstoff verschüttet wurde. Anstatt das Papier zu entsorgen, bestand Frank Smythson darauf, es zu verwenden, und die Kunden verliebten sich schon bald in den zartblauen Farbton. Im Jahr 1916 ließ er die Farbe urheberrechtlich schützen – ein Farbton, der seither ein Markenzeichen von Smythson geblieben ist.

DAS HANDWERK

Wenn Papier und Leder zusammenkommen, steht unsere traditionsreiche Handwerkskunst im Mittelpunkt. Jedes Tagebuch durchläuft die Hände von mindestens 15 hochqualifizierten Handwerkern, die jedes Detail in 22 einzelnen Arbeitsschritten – von denen einer aufwendiger ist als der andere – akribisch von Hand fertigstellen.

Nach dem Falzen werden die Papierbögen von Hand zusammengestellt, genäht und geklebt, um einen Block zu schaffen, der perfekt flach liegt. Der Buchrücken wird „gepresst“, um Luft herauszudrücken, auf das Endformat zugeschnitten und für die Vergoldung geschliffen; erst dann können die metallisch vergoldeten Kanten in Gold oder Silber aufgebracht werden.